"Rush: Alles für den Sieg" Wie macht sich Daniel Brühl als Niki Lauda?

von Portrait von Desiree Borsky Desiree Borsky
Veröffentlicht am 2. Oktober 2013

Der Film "Rush: Alles für den Sieg" zeigt den Kampf zwischen der beiden Rennfahr-Rivalen Niki Lauda, gespielt von Daniel Brühl, und James Hunt (Chris Hemsworth). Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein, der eine diszipliniert und der andere Playboy der Formel 1 Szene. Doch was geschieht nach Niki Laudas beinahe tödlichem Unfall? Wie stellt Daniel Brühl den noch lebenden Star dar? Was sagt Niki Lauda selbst dazu?

Drehbuchautor Peter Morgan kam 2011 auf Niki Lauda zu und entwickelte mit ihm eine Idee für einen Film, der sich um das Rennen 1976 dreht, bei dem James Hunt und Niki Lauda um den Titel kämpfen. Nach seinem verheerenden Unfall am Nürburgring, bei dem er sich einige Knochenbrüche zu legte, Giftgas einatmete und weite Teile seines Gesichts und seiner Handgelenke verbrannt wurden, kehrte Lauda schon sechs Wochen danach zurück auf die Rennstrecke.

Der große Preis von Japan sollte dann darüber entscheiden, ob James Hunt oder Niki Lauda Weltmeister werden würde. Ein spannender Konkurrenzkampf zwischen diesen beiden so unterschiedlichen Charakteren entsteht.

Was hält Niki Lauda von der Produktion und wie findet er die Interpretation seiner Selbst durch Daniel Brühl? Auto-Motor-und-Sport sagte Lauda im Interview, er sei  von Daniel Brühls Leistung sehr überrascht gewesen:

„Als ich ihn dann im Film gesehen habe, hat es mich gerissen. Mein erster Gedanke: Das bin ich ja wirklich.“

Brühl hatte sich im Vorhinein mit Lauda getroffen und immer wieder angerufen um sich nach speziellen Verhaltensweisen zu fragen, außerdem habe er eine Sprachschule besucht um den österreichischen Dialekt und die dazugehörige Art Englisch zu sprechen zu erlernen.

„Rush – Alles für den Sieg“ ist ein spannender Film nach einer wahren Geschichte, nur echte Feinde seien Hunt und Lauda nicht gewesen, so Lauda. Die Versöhnungsszene am Ende des Films habe dramaturgische Zwecke.

Ab 3. Oktober im Kino.

"Rush: Alles für den Sieg" Wie macht sich Daniel Brühl als Niki Lauda?