"Room 237" neuer Film zu Shining von Stanley Kubrick

von Portrait von Desiree Borsky Desiree Borsky
Veröffentlicht am 18. September 2013

„Room 237“ beschäftigt sich mit Stanley Kubricks Horrorfilm „Shining“, der 1980 für Furore sorgte. Jack Nicholson ist für seine Darbietung als Jack Torrance in der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Stephen King berühmt. Als Familienvater und Autor kümmert er sich den Winter über um das geschlossene Overlook-Hotel in den Bergen Colorados. Dort passieren schreckliche Dinge, die sich keiner wirklich erklären kann.

Diese sagenumwobenen Rätsel und Verschwörungstheorien versucht jetzt der Dokumentarfilm „Room 237“ von Rodney Ascher auf spielerische Art und Weise zu klären oder erneut zu stellen. Er ist ein Liebesbeweis an das Kino und seine Fans, an Filmliebhaber und Horror-Freunde. Laut süddeutsche versteht Rodney:

„seinen Film als leidenschaftlichen Liebesbeweis ans Kino und an die Macht seiner Bilder.“

Die Macht der Bilder wird schon im Trailer für den Film deutlich.

Eigentlich sehen wir nichts weiter als einen alten Video-Player. Genau, der noch Videos – keine DVDs – abspielt, in einem Flur stehen. Dieser ähnelt dem Flur des bösen Overlook-Hotels aus „Shining“. Das Bild verändert sich minutenlang nicht, nur der Soundtrack kreiert eine unangenehme Angst einflößende Atmosphäre, bis endlich literweise Blut aus dem Rekorder gequollen kommt und das komplette Bild rot färbt. Ohne Frage eine Adaption an die Szene im Original. Ein Fluss aus Blut droht den Zuschauer zu überschwemmen.

Ab 19. September im Kino.