„Hannibal“ Review: Episode „Fieber“

von Portrait von Susanna Salber Susanna Salber
Veröffentlicht am 20. Dezember 2013

In der vorherigen Episode entdeckte Hannibal, dass Will an Enzephalitis leidet. Doch er verschweigt es ihm. Der Chesapeake Mörder ist immer noch auf freien Fuss. Der Psychologe Dr. Abel Gideon (Eddie Izzard) behauptet dieser zu sein. Er wird in einer Klinik mit der Diagnose Psychopathie behandelt.

Dr. Gideon beschuldigt seinen Psychologen Dr. Frederic Chilton (Raul Esparza) ihn so weit manipuliert zu haben, dass er diese Morde begann. Nun will sich Gideon für das „herumdoktorern“ in seinem Kopf rächen: An all seinen Psychologen – darunter Alana. Als Gideon Wächter tötet, gelingt ihm die Flucht. Obwohl Gideon behauptet der Chesapeake Ripper zu sein, denken viele – auch Will – dass er es nicht ist. Wer ist der Ripper und wer sein Nachahmer?

Derweil denkt Freddie Lounds Bekanntschaft mit dem Psychologen Paul Carruthers zu machen. Die Aussicht auf eine Co-Autorenschaft an einem Artikel von ihm macht sie neugierig und sie begibt sich in sein Haus. Dort findet sie Gideon, der Carruthers entstellt. Jack und das Team finden Freddie und den halbtoten Dr. Chilton. In Gideons Auto wartet Will auf dem ihn. Mit einer Waffe an Dr. Gideons Kopf steht Will plötzlich in Hannibals Türe. Für Will verwandelt sich Dr. Gideon immer wieder in Garreth Hobbs. Wie Gideon verliert Will das Bewusstsein für seine eigene Identiät und die der anderen. Hannibal redet Will ein, dass sie alleine wären und niemand da sei: Weder Gideon noch Hobbs. Will hat einen Krampfanfall – völlig weggetreten hilft ihm Hannibal sich wieder in der Realität einzufinden. Als Hannibal sein Haus verlässt, legt er Wills Dienstwaffe auf den Tisch und geht mit dem Kommentar, er mache sich Sorgen um Alana. Natürlich weiß er, dass Will sie um jeden Preis beschützen würde und sich auf dem Weg zu ihr macht. Er findet sich neben Gideon wieder, vor Alanas Haus. Alana hört einen Schuss und sieht Will zusammensacken. Wie von Hannibal geplant, hat Will Dr. Gideon erschossen.

Im Gespräch zwischen Hannibal und seiner Psychiaterin Dr. Bedelia Du Maurier erfährt man, warum sich Lecter für Will interessiert. Dadurch, dass er Wills Enzephalitis unbehandelt lässt, wird Will immer mehr zu einer dunklen Version seiner selbst, in der Lecter einen potentiellen Freund erkennt.

Auch diese Episode ist ein Kunstwerk. Mit gefällt die toughe Darstellung von Jack sowie die fantastischen grafischen Gestaltung von Wills Wasser Halluzinationen. Man bekommt den Eindruck dass Will seinem Hannibal kein uneingeschränktes Vertrauen entgegenbringt. Doch er ist ihm nach wie vor ausgeliefert...


Heute strahlt Sat1 die „Hannibal“ Episode „Köder“ ab 23.15. Uhr aus.