Gravity in 3D: Clooney und Bullock verloren im All

von Portrait von Desiree Borsky Desiree Borsky
Veröffentlicht am 2. Oktober 2013

Ganz schön einsam und ganz schön weit weg. Erst wenn etwas droht nicht mehr da zu sein, weiß man es zu schätzen. So geht es auch dem Astronauten Matt Kowalski (George Clooney) und der Medizintechnikerin Ryan Stone (Sandra Bullock) in "Gravity 3D", die nach einem Weltraum-Unfall, ausgelöst durch umherfliegenden Weltraum-Müll, plötzlich völlig auf sich allein gestellt sind. Sie fliegen verloren im großen Schwarz umher, ohne Kontakt zur Erde und versuchen doch irgendwie zurück zu kehren.

Regisseur Alfonso Cuarón kreierte gemeinsam mit seinem Sohn Jonás ein Drehbuch, dass die schlimmsten Ängste eines Menschen wahr werden lässt. Verloren in völliger Leere und Stille. Doch ist es vielleicht das, was Ryan Stone sich gewünscht hatte? Nach einem großen persönlichen Verlust, hatte sich Ryan Stone von der Außenwelt abgekapselt und war völlig in sich gekehrt. Entdeckt sie durch ihre missliche Lage im Weltraum, dass sie doch am Leben, der Erde und den Menschen hängt?

Es wäre eigentlich der letzte Weltallspaziergang für den erfahrenen Astronauten Matt gewesen, doch ein unglücklicher Zufall führt dazu, dass er vielleicht für immer dort bleiben muss.

Atemberaubende Bilder in 3D lassen den Zuschauer glauben selbst um die Planeten her zu schweben. Cuarón hat spezielle Techniken entwickelt um eine möglichst realistische Wirkung zu erzielen. Dafür war es notwendig große Teile des Films mit Hilfe von Computeranimation entstehen zu lassen. Eigentlich hätte er am liebsten im All gedreht, das war dann aber doch etwas zu teuer.

Ab 3. Oktober im Kino.

Gravity in 3D: Clooney und Bullock verloren im All