Wer traute sich im H&M-Kleid zu den Oscars 2013?

von Portrait von Bettina Pielka Bettina Pielka
Veröffentlicht am 26. Februar 2013

Helen Hunt war wohl Tuschel-Thema-Nr. 1 bei der Oscar-Verleihung, denn die Schauspielerin verzichtete auf eine teure Robe von Oscar de la Renta oder Prada, und setzte stattdessen auf ein Kleid der schwedischen Modekette H&M. Wie die Süddeutsche berichtete, war das Kostüm wohl das preiswerteste auf dem roten Teppich, der Auftritt an sich jedoch nicht minderwertig.

Maßgefertigt war das Kleid gleichwohl, und billig kann man Helen Hunts Auftritt nicht nennen: Sie trug Schmuck im Wert von 500000 Euro.

Also kein Kleid von der Stange, sondern eine Robe aus umweltfreundlichen Materialien genäht. Die Schauspielerin setzte sich in ihrem nachtblauen Kleid für den Klimawandel ein. Auf die Frage eines Journalisten, ob das Kleid denn bequem sei, antwortete Hunt ganz souverän: „Es ist nicht so, als würde ich meine flauschige Trainingshose tragen“.

Die Schauspielerin war für ihre Rolle als Sextherapeutin in „The Sessions - Wenn Worte berühren“ als beste Nebendarstellerin nominiert, musste sich jedoch gegen Anne Hathaway geschlagen geben. Auch ohne zweiten Oscar, sorgte die 49-Jährige für Schlagzeilen.

Der Auftritt macht Helen Hunt sympathisch, doch mal ehrlich, freuen wir uns nicht alle immer schon auf die wunderschönen Couture-Kleider der Damen.

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