Stoffe - (c) Rainer Sturm / http://www.pixelio.de/media/688463 © Rainer Sturm / http://www.pixelio.de/media/688463

Shopping ohne schlechtes Gewissen

von Portrait von Hannah Zollhöfer Hannah Zollhöfer
Veröffentlicht am 26. März 2015

Gängige Modeketten und besonders viele Billig-Anbieter bewerben günstige, modische Kleidung. Jedoch muss man hier meist in Kauf nehmen, dass andere für die Produktion dieser Kleidung leiden mussten. Doch das muss nicht immer so sein. Ein schrittweises Umdenken zu Fairness und Nachhaltigkeit  in der Modebranche hat bereits begonnen. Wir stellen euch Unternehmen vor, die es euch ermöglichen mit guten Gewissen zu shoppen!

Stephanie Hofschlaeger /http://www.pixelio.de/media/319668Stephanie Hofschlaeger /http://www.pixelio.de/media/319668Ohne schlechtes Gewissen shoppen!

Die Zeiten, in denen fair produzierte und nachhaltige Kleidung unbezahlbar und unmodisch war, sind vorbei. Die steigende Nachfrage nach Mode frei von Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Giftstoffen sorgt für das Wachstum von Unternehmen, die sich die faire Produktion von modischer Kleidung zur Aufgabe gemacht haben.

Die Continental Clothing Company GmbH ist auf die Entwicklung hochqualitativer, modischer  und verantwortungsvoll produzierter Bekleidung spezialisiert. Die Firma verfolgt ein konsequentes Konzept, wodurch Zwangsarbeit und Kinderarbeit ausgeschlossen werden und für gute Arbeitsbedingungen gesorgt wird. Die Arbeiter erhalten einen angemessenen Lohn für angemessene Arbeitszeiten und haben gültige Arbeitsverträge. Continental Clothing beliefert Textildrucker und verbreitet so die nachhaltigen Produkte.

Auch das deutsche Unternehmen bleed mit Sitz und Produktion in Oberfranken hat sich eine Faire Produktion zur Aufgabe gemacht. Auf der Webseite heißt es:

Hier ist der Name Programm-bleed. Denn für unsere Produkte muss niemand bluten. Weder Mensch, Tier noch Natur. Ein Anspruch, wie er simpler nicht sein könnte. Keine Qual, kein Mord, kein Gift.

Bleed hat eine junge, sportliche Kollektion auf dem Markt, die durch Qualität aber auch durch modische Aspekte überzeugt.

Die Marke goodsociety verfolgt die Absicht das Konzept Mode zu überdenken und mehr die Welt und ihre Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Goodsociety möchte das bestmögliche Produkt anbieten, ohne jeglichen Schaden an Mensch oder Umwelt anzurichten. 25% des Umsatzes spendet goodsociety sogar an die Organisation The Sea Foundation, die sich gegen Meschenhandel einsetzt. Diese Weltverbesserungsideale sind durchaus ansteckend und wären mit Sicherheit besser umsetzbar, wenn mehr Menschen sich damit beschäftigen würden.

Preislich liegen die Produkte zwar immer noch etwas höher als H&M und Primark, doch ein reines Gewissen ist schließlich auch etwas wert. Also für die Fairness nur etwas tiefer in die Tasche greifen und von besserer Qualität profitieren ist auf jeden Fall eine Überlegung wert!