Fashion Week Paris: Die Highlights in der Modehauptstadt

von Portrait von Bettina Pielka Bettina Pielka
Veröffentlicht am 5. Februar 2013

Paris ist die Geburtstagstadt der Haute Couture, der höchsten Schneiderkunst. Ein Synonym für Stil und Eleganz. Von Paris ging ebenfalls die Befreiung der Frauen vom Korsett aus. Coco Chanel schaffte es den Korsettzwang zu unterbinden. Auch Karl Lagerfeld, verantwortlich für die Chanel-Kollektion, setzte bei der Pariser Fashion Week ein politisches Zeichen, wie die Elle berichtete.

Zum Finale, traditionell ein Brautkleid, schickte Kaiser Karl gleich zwei Bräute Hand in Hand über den Runway, begleitet von seinem Patenkind Hudson Kroening.

Damit setzte er ein klares „Ja“ für die Gleichstellung von homosexuellen Ehe, die zur Zeit in Frankreich diskutiert wird. Chanel präsentierte eine traumhafte Couture-Show. Die Models flanierten in einem märchenhaften Wald in Spitzen- und Tüllkleidern umher. Düstere Smokey-Eyes zu hellen Kleidern. Einfach schön.

Jean Paul Gautier entführte die Modeliebhaber nach Indien. Bekannte Gaultier-Markenzeichen wie Korsetts, Strumpfhalter und konische Bhs wurden mit indischen Schnitten und Farben kombiniert.

Christian Dior zeigte feminine und kontrastreiche Mode. So präsentierten die Models schwarze, streng geschnittene Hosenanzüge  und Kleider mit Raffungen, in Tranparenz-Optik und mit asymmetrischem Schnitt. 

Auch wenn Berlin mit innovativen Jung-Designer überzeugt, Paris ist und bleibt die Hauptstadt der Mode.

Fashion Week Paris: Die Highlights in der Modehauptstadt