Maria Furtwängler: "Tatort"-Kommissarin mit Selbstbewusstein

von Portrait von Bettina Pielka Bettina Pielka
Veröffentlicht am 12. Dezember 2012

Maria Furtwängler ist eine der bekanntesten Schauspielerinnen Deutschlands. Die Frau von Verleger Hubert Burda ist nicht nur attraktiv und beliebt, sondern äußerst erfolgreich. Aktuell ist die Schauspielerin im „Tatort“-Zweiteiler zu sehen. Die Gala schreibt über Furtwängler, dass sie sich mit 46 Jahren noch einmal neu erfindet.

"Ich habe das Gefühl, dass ich keine Erwartungen mehr erfüllen oder Rollen gerecht werden muss. Jetzt geht es nur noch darum, dass ich aus mir selber heraus Dinge ausprobiere. Ich möchte einfach nur leben!"

Man hat das Gefühl, die Schauspielerin sei an einem Punkt in ihrem Leben angelangt, wo sie das Bedürfnis hat, sich selbst und ihre eigene Welt zu finden. Doch Furtwängler ist selbstbewusst. Beim Shooting mit der Gala hat sie kein Problem sich in Dessous und Morgenmantel ablichten zu lassen.

Maria Furtwängler wurde durch ihre Rolle in der Fernsehserie „Die glückliche Familie“ bekannt. Seit 2002 ermittelte sie nun schon 18 Mal erfolgreich als "Tatort"-Kommissarin. Doch nun nimmt sie Abschied von ihrer Rolle als Charlotte Lindholm. Ihr Ziel: selbst Drehbücher schreiben und Filme produzieren.

In der „Tatort“-Doppelfolge „Wegwerfmädchen“ und „Das goldene Band“ (9. und 16. Dezember, 20.15 Uhr, ARD) glänzt die Schauspielerin als leicht unterkühlte Kommissarin Charlotte Lindholm. Ermittelt wird in Hannover. Es geht um Zwangsprostitution, Frauenhandel aus Osteuropa und  Korruption. Verstrickt sind viele mächtige Männer der Gesellschaft.

Der ARD brachte der Auftakt des „Tatort“- Zweiteilers eine Spitzenquote von 10,67 Millionen Zuschauer. Wir sind gespannt auf den zweiten Teil am kommenden Sonntag, wenn Furtwängler als Lindholm an ihre emotionalen Grenzen stößt! Denn die beiden Fälle sind nicht nur äußerst brisant, sondern auch glaubhaft.