Brad Pitt entwirft eigene Möbel-Kollektion

von Portrait von Bettina Pielka Bettina Pielka
Veröffentlicht am 7. November 2012

Zweitjob: Möbel-Designer. Immer nur schauspielern, dass ist doch langweilig. Dachte sich auch Hollywood-Schauspieler Brad Pitt und bringt zusammen mit dem Möbelhersteller Frank Pollaro im November seine erste Kollektion auf den Markt. Dass sich der Schaupieler für Architektur interessiert, wussten wir schon immer. Nun macht er also ernst. Wie der Stern berichtete, können wir demnächst unsere Wohnungen mit designten Stücken vom Hollywood-Beau verschönern.

Schon bald können wir uns auf Stühlen räkeln, die von Brad Pitt entworfen wurden: Der Schauspieler ist unter die Möbel-Designer gegangen. Doch für die Stücke muss man tief in die Tasche greifen.

Für einen Stuhl müssen Interessierte dann schon 45.000 Dollar investieren. Zu seinen Entwürfen zählen neben Stühlen auch Esstische sowie ein überdimensionales Bett und eine Badewanne für Zwei aus Marmor. Alles in limitierter Auflage.

Aber nicht nur Brad Pitt suchte sich eine neue Freizeitbeschäftigung. Vor ihm versuchten sich schon andere Stars, vor allem als Modemacher.

Unsere „Top 5“ der erfolgreichsten Stardesigner:

Sängerin Gwen Stefani bewies mit ihrem Modelabel „L.A.M.B“, dass der Ausflug in eine andere Branche durchaus erfolgreich sein kann. Als Stilikone versucht sie mit ihrer Kollektion anderen Frauen dabei zu helfen, auch eine zu werden. Auf der New York Fashion Week werden ihre extravaganten Stücke gefeiert.

Nicht nur Spielerfrau und Ex-Mitglied der „Spice Girls“ – Victoria Beckam hat sich mit ihren superengen Glitzer-Jeans und Abendroben einen Namen in der Fashion-Welt gemacht und erhielt sogar einen renommierten Designerpreis, den British Fashion Award. Superstars wie Eva Longoria, Jennifer Hudson und Heidi Klum zählen zu ihren Kundinnen.

Die ehemaligen Kinderstars Mary-Kate und Ashley Olsen gelten als Fashion-Ikonen und Modepioniere. Zwei Modelinien entwarfen die beiden bereits. Erfolgreiches Design zahlt sich aus. Die Zwillinge wurden in New York vom Berufsverband amerikanischer Modedesigner (CFDA) für ihr Label „The Row“ als Designerinnen des Jahres 2012 ausgezeichnet.

Lourdes, Tochter von Sängerin und Stilikone Madonna designt coole und selbstbewusste Mode unter dem Namen „Material Girl“. Selbstverständlich benannt nach einem der größten Hits ihrer Mutter. Vor allem bei Teenager sind dies unverzichtbare Must-Haves.

Aber nicht nur die Damen versuchen sich als Modemacher. Sänger und Schauspieler Justin Timberlake arbeitete mit seinem Jugendfreund Trace Ayala zusammen. Das Ergebnis: coole Lederjacken, Used look-Denims und lässige Shirts unter dem Label „William Rast“.

Berühmt sein, d.h. natürlich nicht, dass man alles kann. Es gibt auch Promis, die es nicht geschafft haben sich ein zweites Standbein aufzubauen. Katie Holmes gab auf der diesjährigen New York Fashion Week ihr Designer-Debüt. Sie selbst ist ihr liebstes Werbegesicht für ihre Entwürfe. Doch, ob sich genügend Abnehmer für ihre Stücke finden, ist fraglich. Auch Sängerin Jennifer Lopez flopte. Ihre Modelinien „JLO“ und „Sweetface“ mussten nach kurzer Zeit dran glauben. Schauspielerin Lindsay Lohan präsentierte ihre erste Kollektion auf der Pariser Fashion Week. Die Kritiker zerrissen das Party-Girl förmlich. Lassen wir uns doch überraschen, ob Brad Pitt als Möbel-Designer mehr Erfolg hat.