Die Frankfurter Rundschau ist pleite

von Portrait von Arzu A. Kayvani Arzu A. Kayvani
Veröffentlicht am 13. November 2012

Das ist eine traurige Nachricht für alle Zeitungsleser. Die traditionsreiche Frankfurter Rundschau hat heute beim Amtsgericht Frankfurt Insolvenzantrag gestellt.

Die auf Veranlassung der amerikanischen Besatzungsmacht am 1. August 1945 gegründete FR war die zweite deutsche Tageszeitung nach dem zweiten Weltkrieg. Sie sollte den freiheitlich-parlamentarischen Gedanken in Deutschland verbreiten und etablieren. Seit 2010 gehörte die Frankfurter Rundschau zur „DuMont-Redaktionsgemeinschaft“, der auch die Berliner Zeitung und der Kölner Stadt-Anzeiger angehören.

Das Blatt war schon lange in der Krise und die Pleite war irgendwie absehbar. Dennoch wird dem herausgebenden Verlag der heutige Gang zum Gericht nicht leicht gefallen sein. Eine kleine wehmütige Rückschau auf die Rundschau war heute in der FAZ zu lesen.

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