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Blumige Aussichten: Vom 8. bis 12. Februar 2012 findet die „Haus Garten Genuss“ in der Messe Essen statt. In sechs Messehallen präsentieren rund 300 Aussteller trendige Ideen rund um ... Mehr >>>
und mit neuem Album - Complete Control Session
Ein kurzer tiefer Blick auf die Musik-Geschichte: Scream wurden bereits 1981 von den Brüdern Franz und Peter Stahl gegründet. Schnell wird man neben Bands wie Minor Threat und Government Iss... Mehr >>>
Irischer Folkrock wird nie alt
„Mr. Irish Bastard“ wurde 2006 von Sänger Mr. Irish Bastard Himself, Bassist Boeuf Strongenuff, Banjo-Spieler Gran E. Smith und Tin Whistle-Spielerin Lady Lily gegründet. Mit nur... Mehr >>>
Lesetour des NDR Kulturjournals
Die Sehnsucht nach der Ferne, nach Abenteuer und der Lust, Fremdes zu entdecken fühlen die meisten von uns. Viele gehen ihr nach und gewinnen für sich viele wunderbare, lustige, erstaunliche... Mehr >>>
Boy
18.02.2012 bis 30.08.2012
Boy: Boy, das sind Valeska Steiner und Sonja Glass. Erstere kommt aus Zürich, zweitere aus Hamburg; die Texte sind englisch, die Songs von Weltformat. Es sind elektrisierende Popstücke. Reich an Facetten, filigran arrangiert. Songstrukturen, die bisweilen an Leslie Feist erinnern. Nina Kinert kommt einem in den Sinn, skandinavisches Songwritertum. Aber auch Indie-Pop.Wie in "Drive". Der Song sagt: Volle Fahrt voraus! Valeska Steiner singt "Drive darling, drive". Boy geben Gas. Plötzlich sind da Beats, die gemahnen gar an Phoenix, die französischen Synthie-Rocker. Ganz von ungefähr kommt das nicht: Bei vier Stücken ist der Drummer der Band höchstpersönlich am Werk. Die Songs sind ausgereift. Seit Herbst 2008 haben Boy daran gearbeitet. An einem Popkurs in Hamburg haben sich die zwei jungen Frauen kennen gelernt. Valeska Steiner hatte zuvor als Singer-Songschreiberin in ihrer Heimat auf sich aufmerksam gemacht. Bassistin und Songschreiberin Sonja Glass kam von der renommierten Hochschule der Künste in Arnhem. "Als ich Valeskas Stimme gehört habe, war ich hin und weg", sagt Glass, "Mir war sogleich klar, dass ich mit ihr etwas machen möchte." Es beruhte auf Gegenseitigkeit: "Sonja hat mir erste Songfragmente gemailt - ich war begeistert!", erinnert sich Valeska Steiner. Boy war geboren. "This is the beginning", heisst es im Opener. Es ist erst der Anfang. Konzerte in: Berlin, Bielefeld, Bochum, Bremen, Darmstadt, Erlangen, Freiburg, Gera, Hamburg, Hannover, Köln, Kaiserslautern, Karlsruhe, Krefeld, Leer, Leipzig, Luxembourg-City, München, Münster, Nürnberg, Tübingen, Würzburg
Tim Bendzko: Du Warst Noch Nie Hier Tour 2012
11.02.2012 bis 26.08.2012
Tim Bendzko: Tim Bendzko kann es selbst nicht fassen: "Das ist echt der Wahnsinn!" Sein Debüt-Album "Wenn Worte meine Sprache wären" stieg auf Anhieb von Null auf Platz 4 der deutschen Albumcharts, seine erste Single "Nur noch kurz die Welt retten" steht im Moment auf Platz 2 der deutschen Single-Charts und meldet darüber hinaus bereits Gold-Status. Auch auf dem Live-Sektor startet Tim von Anfang an durch: seine erste eigene Tour im November ist so gut wie ausverkauft. Eigentlich dürfte Tim Bendzko von dem Erfolg gar nicht so sehr überrascht worden sein, denn schon als kleines Kind hat der mittlerweile 26jährige beschlossen, später ein grosser Musiker zu werden. Trotzdem begann er erst mit 15 Jahren Gitarre zu spielen und dann Songs zu schreiben. "Die Lieder waren richtig gut, doch so ausdrucksstark, dass sie nicht wirklich zu einem Sechszehnjährigen passen, man hätte sie mir einfach nicht abgenommen", stellt er klar, "aber das bedeutete nur, meine Zeit war noch nicht ge-kommen. Mehr nicht." Um sich die Zeit bis dahin zu vertreiben, spielt Tim Bendzko Fussball beim 1. FC Union Berlin, schafft es dort aber nach eigener Aussage nur zum "Talent der Herzen". Es folgen ein Studium der Evangelischen Theologie und Nichtchristlichen Religion und diverse Jobs, beispielsweise als Auto-Auktionator. Die Musik hatte Tim Bendzko aber nie aus den Augen verloren. Songs schreiben und Musik machen, dass war immer das, was er später beruflich machen wollte. Seinen ersten grossen Auftritt hat Tim Bendzko 2009 vor 20.000 Zuschauern auf der Waldbühne in Berlin. Als Sieger eines Talent-Wettbewerbes winkte der Supportslot beim Konzert der Söhne Mannheims. In dem Moment, als er dort von der Bühne ging, wusste er, dass seine Zeit als Musiker jetzt gekommen war. Und er scheint Recht gehabt zu haben. Die Fangemeinde des Berliners wächst von Tag zu Tag. Konzerte in: Berlin, Bochum, Braunschweig, Dresden, Erfurt, Flensburg, Freiburg, Hamburg, Leipzig, München, Magdeburg, Mainz, Nürnberg, Potsdam, Stuttgart, Stuttgart-Wangen, Trier, Wetzlar
Herbert Grönemeyer: Schiffsverkehr 2012
17.05.2012 bis 10.07.2012
Herbert Grönemeyer: Nach dem gigantischen Erfolg seiner Stadion- respektive Open-Air-Konzerte in diesem Jahr mit rund 550.000 Besuchern geht Herbert Grönemeyer mit seinem Album "Schiffsverkehr" auch im Jahr 2012 wieder auf grosse Deutschland-Tournee.Nach der "Schiffsverkehr"-Tour 2011 feierte die Presse Herbert Grönemeyer als "aktuell grössten Popmusik-Star des Landes". Ganz gleich, ob an regnerischen oder sonnigen Abenden, Grönemeyer verstand es stets, das Publikum mit einer wunderbaren Balance zwischen zeitgemässer Popkunst und energiegeladener Rockmusik immer wieder mitten ins Herz zu treffen.Oder, um es mit den Songs von Herbert Grönemeyer zu sagen: Wer "Musik nur, wenn sie laut ist" mag oder "Männer", die "Flugzeuge im Bauch" haben, und sich dabei fragt, "Was soll das" - der sollte sich "Jetzt oder nie" ein "Stück vom Himmel" nehmen, um seinen eigenen "Weg" zu gehen und sich dabei schnellstmöglich Tickets "Kaufen". Konzerte in: Balingen, Berlin, Bochum, Bremen, Bruneck, Dresden, Esch Alzette / Luxemburg, Hamburg, Hannover, Iffezheim / Baden-Baden, Lontzen, Mönchengladbach, Magdeburg, Mannheim, Nürnberg, Rendsburg, St. Goarshausen / Loreley, Uelzen, Wals/Siezenheim
Der Familie Popolski: Get The Polka Started
16.02.2012 bis 08.11.2012
Der Familie Popolski (The Pops): "Get the Polka started" heisst das neue Programm, mit dem die Familie Popolski wieder auf den Bühnen der Republik durchstartet. Die Polka ist ohne Zweifel die meistunterschätzte Gattung der Musik-Geschichte. Sie ist nicht nur die schwungvollste, sondern auch die älteste Musikform der Menschheit.Bereits 2.000 Jahre vor Christi Geburt wurden die ersten Polkas in Keilschrift in den Höhlen von Pyskowice verewigt. Wer hätte ausserdem geahnt, dass berühmte und berüchtigte Popstars der Gegenwart als Polkamusiker begonnen haben. Von Lenny Krawitzki bis Dieter Bolek (vom Polkaduo Oleg und Bolek) haben viele Pop-Titanen lange versucht, ihre polnische Herkunft geheim zu halten.Die Popolskis decken in "Get the Polka started" viele neue Skandale anhand von Foto- und Filmbeweisen auf und bringen die Wahrheit schonungslos ans Licht. Sie spielen die Songs so, wie sie in Ihrer eigentlichen Urform geschrieben wurden! Die kleine Polka für unterwegs (Polka to go) und die erste grosse Polkasymphonie von Opa Popolski sind nur zwei der neuen Enthüllungen, die die neun Familienmitglieder dem verblüfften Publikum präsentieren werden. Und wenn die Band am Abend die Bühne verlässt, bleibt wie in den beiden vorangegangenen Programmen nur ein Resümee: "Da geht der Post ab durch der Decke!"Struwko! Veranstaltungen in: Aachen, Bielefeld, Bochum, Bremerhaven, Dinslaken, Erfurt, Essen, Göttingen, Gießen, Hamburg, Hanau, Hannover, Köln, Kempten, Leipzig, Limburg, Mönchengladbach (wickrath), Münster, Magdeburg, Mainz, Mannheim, Neu-Isenburg, Oberursel, Oldenburg, Ratingen, Siegburg, Soest, Solingen, Stuttgart, Trier
Philipp Poisel: Bis Nach Toulouse
Philipp Poisel: Wer Philipp Poisels Debüt "Wo fängt dein Himmel an?" kennt, das sich vor zwei Jahren wochenlang in den Top-40 hielt, wird feststellen: Die Lieder des Jungen sind ganz schön gross geworden! Beeindruckend, wie sich das hymnische "Zünde alle Feuer" von einem kleinen Flämmchen zu einem lodernden Flächenbrand entwickelt. Philipps ungewöhnliche Stimme ist natürlich immer noch der Mittelpunkt: Fast beiläufig fallen ihm die Worte aus dem Mund, doch jedes davon ist tief empfunden. Eine angenehm lakonische Mischung aus Aufrichtigkeit und Verletzlichkeit. Es gibt Menschen, die haben auf alles eine Antwort und halten Zweifel für ein Zeichen von Schwäche. Philipp Poisel gehört nicht dazu. "Bis nach Toulouse", das zweite Album des 26-jährigen, handelt vom Wechselspiel "Zwischen Innen und Aussen" - so heisst auch einer der schönsten Songs. Weggehen um Anzukommen, eine ganze Menge wird hier durchdacht und besungen. Der Titelsong "Bis nach Toulouse" erzählt von einer alten Sehnsucht: "Allein der Name dieser Stadt besitzt schon eine Menge Charme. Als Kind hatte aber auch Marseille eine grosse Anziehungskraft: Das Meer, der Hafen, die Fremde - das war für mich ein grossartiges Bild. Ich bin gerne unterwegs, wenn ich die offene Strasse vor mir habe, dann geht's mir gut". Doch nicht nur das Weggehen, auch das Nachhausekommen ist dem Singer/Songwriter wichtig. Das Gefühl irgendwo hinzugehören, geliebt zu werden. Davon handelt das live in Münster aufgenommene "Ich will nur", ebenso wie "Liebe meines Lebens". Gerade in solchen Liebesliedern spürt man, dass das Songwriting von Philipp Poisel eine neue Qualität erreicht hat. Sein persönlicher Favorit ist das tröstliche "Hab keine Angst", eine angenehme Müdigkeit liegt über diesem Schlaflied, das wie ein guter Freund daherkommt. Die Arrangements der Songs stecken voller funkelnder Details. Zum Beispiel die sehnsuchtsvoll miteinander tanzenden Obertöne der ersten Single "Wie soll ein Mensch das ertragen", das sich schon jetzt in den Radio-Airplays festsetzt; ein richtiger Spätsommerhit zum Träumen.So zart und gleichzeitig stark die Songs auf dem Album präsentiert werden, so stark und gleichzeitig zart präsentiert Philipp Poisel seine Songs auch live - seine zahlreichen ausverkauften Konzerte haben ihm eine treue Fangemeinde beschert, die stetig wächst. Auf der neuen Tour zu "Bis nach Toulouse" , die Philipp Anfang 2011 durch 25 deutsche Städte führen wird, wird man wieder einmal feststellen können wie souverän Philipp Poisel seine Songs aufführt. Oft steht er mit geschlossenen Augen auf der Bühne, manchmal vor Tausenden von Zuschauern: "Es macht dann keinen Unterschied, ob ich das Lied zuhause auf dem Sofa spiele oder auf einem grossen Festival" - die grosse Persönlichkeit, die einhergeht mit einer zwanglosen Eindringlichkeit von Philipps Stimme, trägt bis in den letzten Winkel seines Publikums.Auch das Album "Bis nach Toulouse" besitzt diese lässige Selbstverständlichkeit. Wie bereits der Vorgänger wurde es von Frank Pilsl produziert und zusammen mit den Musikern von Philipps Band eingespielt. Man hört diese Vertrautheit in jedem Stück. Mag sein, dass es einen Unterschied gibt, zwischen Innen und Aussen - hier ist er aufgehoben. Weil es nicht um die Pole geht, sondern um das Leben dazwischen. Konzert in: Bochum